Samstag, 25. Oktober 2014

Produkttest: Felicia Bio, anbei: Schnelle Tomatensauce

Anlässlich des Weltnudeltages berichte ich euch heute über Felicia Bio, eine glutenfreie Pasta-Spezialität aus dem Familienunternehmen Molino Adriani in Italien. Der Traditionsbetrieb produziert ausschließlich glutenfreie Pasta in Bioqualität und kann somit Konterminationen ausschließen. Sämtliche Sorten in meinem Paket sind eifrei.

Mein Testpaket erreichte mich schon einen Tag nach dem sehr netten e-mail-Kontakt, sozusagen mit Schallgeschwindigkeit :-D
Da ich gern Lasagne in meinem neuen SlowCooker kochen wollte, war ich natürlich in erster Linie neugierig auf die Mais-Reis-Lasagneplatten. Sie bestehen zu 55% aus Mais und 45% aus Reis, und müssen nicht vorgekocht werden.

Die Buchweizen-Pasta schmeckt herzhaft, leicht nussig. Besonders gut passt sie zu einer herzhaften oder cremigen Käsesauce. Besteht aus 100% Buchweizen.

Die bunten Nudeln heißen Reis-Pasta-Tricolore. Sie sind nicht nur ein Hingucker, sie präsentieren die fröhlichen Farben Italiens auch optisch und bestehen zu 96% aus Reis und je 2% Tomaten und Spinat.

Die 4-Korn-Pasta ist die Vielseitige mit einer Mischung aus Mais, Reis, Buchweizen und Quinoa. Sie sorgt für einen runden aromatischen Geschmack und macht die Pasta vielseitig einsetzbar.

Soweit also die Theorie und nun der Praxistest. Zuerst kam die 4-Korn-Pasta mit einer schnellen selbstgemachten Tomatensauce auf den Prüfstand. Dafür zuerst den Wasserkocher voll Wasser zum Kochen aufsetzen.

Schnelle Tomatensauce: eine Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl anschwitzen, ein EL gf Mehl darüber stäuben und gut verrühren, dann nach und nach mit 0,75 Tomatensaft auffüllen. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer, Prise Zucker und italienischen Kräutern. Als die Sauce fertig war, habe ich das Wasser aus dem Wasserkocher in einen Kochtopf  gegeben . Wie sagt der Sternekoch Frank Rosin immer so gern? Die Sauce wartet auf die Nudeln ;) Also flugs die Nudeln gekocht, in der Anleitung stand 6-8 Minuten, aber ich fand sie erst nach 9 Minuten okay. Mit frisch geriebenem Parmesan ein Gedicht, ich denke aber, dass es hauptsächlich für Liebhaber der herzhaften Vollkornküche ein Genuss ist. Also für mich :D Meinem Mann bräuchte ich damit wohl nicht zu kommen. Absichtlich habe ich gleich die doppelte Menge gekocht und die restliche Pasta am Folgetag in der Pfanne gebraten. Sie behielt zu 90% ihre Form, das hat mich sehr gefreut.
Es gab die aufgebratene 4-Korn-Pasta mit Zucchini, Rührei und Tomatensauce. Ich finde, die Pasta macht auch aufgebraten eine gute Figur :-)

Die Lasagne wurde, wie bereits erwähnt, im Slowcooker gegart. Dafür habe ich Hack mit Gemüse angebraten, mit gehackten (Dosen-)Tomaten und Tomatensaft aufgefüllt und mit den Lasagneplatten im Slowcooker geschichtet. Hier ist zu beachten, dass gf Lasagneplatten viel Flüssigkeit aufsaugen, also lieber etwas mehr Sauce nehmen als zu wenig ;) Zum Abschluss gab es eine Sauce aus SojaCuisine und einer halben Packung lactosefreier Käsekochcreme und frisch geriebenen Gouda. Ich war so mutig und habe alles von Anfang an zusammen in den Slowcooker gegeben (auch den Käse), denn dafür ist er ja schließlich da. Nach 5 Stunden "Slow" war das Essen fertig und schmeckte sehr lecker, gar nicht so typisch glutenfrei. Geschmacklich wäre es bei meinem Mann und mir als ganz normale Weizen-Lasagne durchgegangen - aber natürlich war es glutenfrei! Ein größeres Kompliment kann es von unserer Seite nicht geben.
Als Gegentest habe ich auch eine Portion normal für den Backofen zum Überbacken fertig gemacht, da wird die Lasagne für 45 Minuten bei 200 Grad gebacken. Das fand meine Käsesauce zu heiß und da sie schnell dunkel wurde, musste ich mit der Temperatur runtergehen.

Das hat der Lasagne keinen Abbruch getan, sie war trotzdem nach 45 Minuten gar und auch hier - sehr lecker!

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Kommentare:

  1. Yammi ich mag Tomatensoße , und deine Lassagne sieht verdammt lecker aus :-)
    GGLG Leane

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  2. Das sieht wirklich lecker aus hm .
    Lg Margit

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